CORE.FAMILY.LAW. ist eine Kanzlei in Hannover, die ausschließlich Familienrecht bearbeitet. Für den Start haben wir alles entwickelt, was die Kanzlei nach außen ausmacht: das Logo, die komplette Website und ein eigenes Backend, in dem Inhalte, Anfragen und Newsletter zusammenlaufen. Kein Baukasten, kein fremdes Redaktionssystem, alles selbst gebaut.
Am Anfang stand kein Entwurf für eine Startseite, sondern die Frage, wofür diese Kanzlei steht. Familienrecht heißt: Menschen kommen in einer Lage, die sie sich nicht ausgesucht haben. Das Zeichen muss Ruhe ausstrahlen und darf nichts versprechen, was am Ende niemand halten kann.
Entstanden ist der unendliche Knoten, ein buddhistisches Symbol. Er hat keinen Anfang und kein Ende, jede Linie läuft durch alle anderen hindurch. Er steht für Zusammenhalt, Verbundenheit, Familie, Schutz und Beständigkeit, also für genau das, was nach einem familienrechtlichen Verfahren wieder tragen soll.
Dazu kommen die Wortmarke CORE. FAMILY. LAW. in einer klassischen Serifenschrift und die Zeile „Kompetent. Empathisch. Lösungsorientiert.“ Das Logo funktioniert in Gold auf der Wand im Empfang genauso wie einfarbig auf der Visitenkarte, klein im Browsertab und im Druck.

Die Kanzlei bearbeitet ausschließlich Familienrecht. Kein zweites Rechtsgebiet nebenher, keine Aufteilung der Aufmerksamkeit. Diese Entscheidung ist der Aufmacher der Website und keine Fußnote im Kanzleiprofil, denn sie beantwortet die erste Frage jedes Mandanten: Kennt diese Kanzlei genau meinen Fall?
Die Gestaltung hält sich dabei zurück. Dunkles Navy, Gold als einzige Akzentfarbe, eine ruhige Serifenschrift und große Fotos aus der Kanzlei. Keine Farbverläufe, keine Effekte, keine Kacheln, die um Aufmerksamkeit konkurrieren. Wer auf eine solche Seite kommt, sucht keine Show, sondern Halt.
Die meisten Menschen suchen keinen Rechtsbegriff, sondern eine Antwort auf ihre Lage. Deshalb führt die Startseite nicht über Paragrafen, sondern über Sätze, die Mandanten selbst so sagen: Ich möchte mich trennen. Ich lasse mich scheiden. Es geht um unsere Kinder. Es geht um Unterhalt. Es geht um unser Vermögen. Wir wollen etwas festhalten. Meine Trennung betrifft ein Unternehmen.
Jeder Einstieg führt auf eine Fachseite mit dem Ablauf, den typischen Fragen und dem nächsten Schritt. Für alle, bei denen noch nichts davon passt, steht eine weitere Kachel daneben: Ich weiß noch nicht, was ich brauche. Sie führt direkt in den Kontakt. Niemand muss seine Situation erst richtig benennen können, um Hilfe zu bekommen.

In vielen Kanzleien wechselt die Zuständigkeit, sobald aus der Anfrage ein Mandat wird. Hier nicht. Jede Anwältin hat ein eigenes Profil mit Foto, Schwerpunkten und dem Datum, ab dem sie in der Kanzlei ist. Ein Klick öffnet das Profil, dort steht, welche Fälle sie führt.
Das nimmt der ersten Kontaktaufnahme die Anonymität. Mandanten wissen vorher, mit wem sie sprechen werden, und sie behalten diese Anwältin bis zum Abschluss.


Ein großer Teil der Besucher liest solche Seiten abends auf dem Sofa, nicht am Schreibtisch. Die Website ist deshalb responsiv gebaut: Vom großen Monitor über das Tablet bis zum Smartphone ordnet sich jede Seite neu, ohne dass Inhalte wegfallen. Es gibt keine abgespeckte Mobilversion, sondern eine Seite, die auf jedem Gerät alles zeigt.
Dazu kommen zwei Dinge, die sonst gern hinten herunterfallen. Die Darstellung lässt sich anpassen: größere Schrift, mehr Kontrast, weniger Bewegung, einstellbar über einen Knopf, der auf jeder Seite erreichbar ist. Und die Seite ist datensparsam. Sie speichert auf dem Gerät nur, was für den Betrieb nötig ist. Keine Analysedienste, keine Werbung, keine Dienste Dritter.

Hinter der Website steht kein WordPress und kein fremdes Redaktionssystem, sondern ein Backend, das wir für diese Kanzlei gebaut haben. Das Menü ist in Klartext beschriftet, nicht in Fachbegriffen: Seiten, Familienrecht, Ratgeber, Aktuelles, Anwältinnen, Bilder.
Das Dashboard zeigt beim Anmelden, was ansteht: Besuche heute und in diesem Monat, offene Anfragen, bestätigte Newsletter-Empfänger, dazu Hinweise wie eine fällige Sicherung oder ein noch fehlendes zweites Benutzerkonto. Daneben steht, wer wann was geändert hat.
Die Lead-Verwaltung sitzt im selben System. Jede Anfrage über das Formular wird zu einem Vorgang mit Stand, offen oder erledigt, sichtbar für alle in der Kanzlei. Nichts hängt in einem einzelnen Postfach, nichts geht zwischen zwei Urlauben verloren, und der Zähler auf dem Dashboard sagt jeden Morgen, ob noch jemand auf eine Antwort wartet.
Newsletter, Statistik, Benutzer, Sicherung und der Wartungsbildschirm gehören ebenfalls dazu. Die Kanzlei setzt die Seite selbst in den Entwurfsmodus, stößt eine Sicherung an oder schreibt eine Ausgabe, ohne dafür jemanden anrufen zu müssen.

Der Auftritt ist der erste Schritt, nicht der letzte. In Arbeit sind:
Der Aufbau ist genau darauf angelegt. Alles läuft in einem System, also greift jeder neue Baustein auf die Inhalte zu, die schon da sind, statt daneben ein zweites Werkzeug zu verlangen.